Das Seelenheil ist nicht das erste Ziel der Medizin. Ärzte sind keine Priester. Drogenfreiheit, Abstinenz, Enthaltsamkeit sind nicht die ersten Ziele in der Behandlung eines Süchtigen. Auch Suchtmedizin und Psychiatrie müssen sich als Teil der Medizin und das Leben selbst …
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Sniffen: pernasaler Konsum von Drogen
Beim Sniffen werden Drogen durch die Nase konsumiert. Wasserlösliches Pulver von Kokain oder Heroin und viele anderen psychoaktiven Substanzen können gesnifft werden. Die Wirkung tritt nicht ganz so schnell auf wie beim Fixen oder Spritzen.
Kokain und andere Stimulantien können beim …
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Spritzenabgabeverbot in Zürich
Im April 1985 verkündete der Kantonsarzt Gonzague Kistler im amtlichen Drogenbulletin, es sei Medizinalpersonen wie Ärzten und Apothekern verboten, sterile Spritzen und Nadeln an Drogenabhängige zu verkaufen oder abzugeben.
Ärzte und Strafrechtsexperten widersprachen. 360 Ärztinnen und Ärzte erklärten, dass sie …
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Spritzenabszess: Eiterhöhle durch Drogeninjektionskonsum
Beim Spritzen von Drogen läuft immer etwas Blut ins Gewebe. Eine Minute lang Draufdrücken vermindert das, Reiben verschlimmert begünstigt eine Entzündung.

Der Eiter bahnt sich einen Weg oder die Abszesshöhle wird chirurgische eröffnet: «Ubi pus, ibi evacua»: Wo Eiter ist, …
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Stimulantien, Speed, Amphetamine, Extasy
Der kontrollierte Gebrauch von Stimulantien im Rahmen von Substitutionsbehandlungen wirft verschiedene praktische Fragen auf.
Klinisch pharmakologische Probleme umfassen Themen wie Wirkung, Nebenwirkungen, Dosierung, Kinetik. Hinzu kommen Einflüsse von somatischen und psychischen Komorbiditäten, Behandlungssettings, psychosoziale, rechtliche und sogar politische Interaktionen.
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